Auch die regionale Zeitung Aachener Nachrichten widmete dem Thema "illegale Trails" im Wurmtal bei Aachen und in der Rureifel mehrere Artikel (leider hinter einer Bezahlschranke).

 Geländefahrrad Aachen e.V. hat in diesem Facebook-Post seinen Unmut über die teils unausgewogene Berichterstattung geäussert.

Etwas später erläuterte der Vorstand von Geländefahrrad Aachen e.V. auf deren Webseite die Hintergründe und die Aussichten

Für unsere Region erhielt ich eine Mail von Patrick, der darin seine Besorgnis über das Miteinander in der Natur äusserte. All das haben wir in unserer Facebook-Gruppe "MTB-Heinsberg Forum" intensiv diskutiert. Ich fände es jetzt schade, wenn der Meinungsaustausch zu dem Thema in den Tiefen der Facebook-Gruppe verschwindet. Deswegen habe ich mich entschlossen, ihn nochmal auf meiner Homepage aufbereitet zur Verfügung zu stellen.

FB Forum

Ich verlinke die entsprechenden Artikel hier mal. Sie können allerdings nur von Gruppenmitgliedern gelesen werden. Die Gruppe ist öffentlich und jeder Facebook-Nutzer kann beitreten.

Insgesamt hatte ich von der Resonanz her mehr erwartet. Nur ein Bruchteil der knapp 600 Gruppenmitglieder hat ihre Meinung zu dem Thema geäussert. Woran das liegt, darüber kann ich nur spekulieren. Unter anderem könnte es sein, dass die meisten mit der derzeitigen Situation zufrieden sind und sich damit arrangiert haben. Die Gesamtsituation speziell in unserer Region ist ja auch ganz gut. Direkt jenseits der Grenzen zu den Niederlanden und Belgien haben wir eine Vielzahl von  ausgeschilderten und top-gepflegten MTB-Routen und in NRW, speziell in unserer Region kann man die Situation für Mountainbiker nach wie vor durchaus als "freundlich" bezeichnen.

Es könnte aber auch sein, dass die wenigsten sich für unseren Sport außerhalb des eigentlichen Bikens engagieren wollen. Ich persönlich möchte mein Engagement auch nicht  ausweiten. Darüber hinaus bin ich seit Jahren Mitglied im DIMB, der Interessenvertretung für MTBler in Deutschland. Die machen einen guten Job und verdienen wirklich Unterstützung. Ich finde, dafür sollte jeder Mountainbiker 2€ im Monat übrig haben.

Auf niederländische Seite macht die MOZL übrigens ebenfalls einen fantastischen Job. Auch MOZL könnt ihr, so wie ich es auch regelmäßig mache, mit 10€ durch den Kauf des MTB-Stickers finanziell unterstützen.

Wer jetzt auch noch hier kommentieren möchte, kann das natürlich sehr gerne am Ende dieses Artikels tun. 

Und hier jetzt noch die Kernaussagen aus dem Interview mit Birte Brechlin:

  • Mit dem Versuch, sich in der Corona-Krise aus dem Weg zu gehen, sind die Menschen durch das Unterholz ausgewichen.
  • Dabei werden u.a. Gelege von Vögeln zerstört und Pflanzen zertreten.
  • Die Biodiversitätskrise  (wir verlieren immer mehr Arten) wird dadurch verstärkt. Jeder trägt Verantwortung dazu beizutragen, dass diese nicht immer noch mehr zunimmt.
  • Tiere haben sich an Menschen gewöhnt und können gut damit umgehen, solange sie auf den Wegen bleiben.
  • Wir müssen lernen, mit den Freiheiten die wir haben, umzugehen. 
  • Unsere Landschaft kann uns vertragen wenn wir ordentlich damit umgehen.
  • Chance zu lernen wie wir mit der Natur umgehen.
  • je weniger wir Kontakt mit der Natur haben, desto mehr vergessen wir, wie wichtig sie für uns ist (Wasser, Essen …).
  • "Nichts als den Fußabdruck  hinterlassen". Man nimmt nichts mit und hinterlässt auch nichts!
  • Darf man "Bio-Müll" in der Landschaft entsorgen? Jeglichen Müll sollte man wieder mitnehmen und anderweitig entsorgen. Dazu zählt auch Bio-Müll, weil Tiere sonst Fressen und Menschen in Verbindung bringen. Sie verlieren die Scheu vor Menschen und müssen unter Umständen sogar getötet werden (Stichwort "Wölfe"). Auch eine Bananen-Schale ist Müll. Im Gegensatz zu heimischem Bio-Müll ist sie eine Tropenfrucht. Mikroben in Deutschland sind im Gegensatz zu den Mikroben im Regenwald nicht in der Lage, die Schale kurzfristig zu zersetzen. 

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