Dueren-MMT16.02.2007 11-46-21Die 1. MMT (MTB-Heinsberg-Marathon-Tour) ist vorbei. Für den 16.2. waren nach tagelangen Regenfällen bis zu 14 Grad und Sonne angesagt. Der Wind hatte bestimmt, dass es Richtung Süden/Südosten gehen sollte. Also zuerst gegen Wind um wegen der geplanten Länge der Tour zurück sich nicht auch noch gegen den Wind quälen zu müssen. Soviel vorweg: Mit den Temperaturen hatten die Wetterfrösche sich wohl etwas vergriffen, die Windrichtung und der Sonnenschein stimmte aber.

 

Es hatten sich einige  Interessenten gemeldet. Die meisten wollten/mussten dann Karneval feiern/arbeiten und Rainer und Dirk sagten dann noch wegen Erkältung ab. So blieben noch Thomas aus Brüggen-Bracht, Jürgen aus Wickrath, Alois aus Keyenberg und ich über. Für Thomas und mich war die geplante Streckenlänge eher die Ausnahme, Jürgen fährt solche Strecke etwas häufiger und Alois nimmt dieses Jahr an der Transalp-Challenge teil. Er betrachtete das ganze als Vorbereitung und war froh, mit dieser längeren Tour seinen für diesen Monat geplanten 1.200 Kilometern einen gehörigen Teil zufügen zu können. So reiste er auch mit dem Rad an und wird am Ende wohl so um die 140 - 150 km absolviert haben. Wir anderen drei hatten dann mit 113 Kilometern und 774 Höhenmetern auch genug. 

Aber jetzt zur eigentlichen Tour. Vorher hatte ich René, dessen Heimatrevier wir heute querten, per Mail gefragt, wie es denn mit den Trails zwischen Langerwehe und Düren aussieht. Er hatte dazu geraten, wegen umgestürzten Bäumen und Schlamm sich eher an den Hauptwanderwegen zu orientieren. Deshalb hatte ich geplant, am Beekvlies entlang hoch nach Apweiler, dann Richtung Aldenhoven, Am Blausteinsee vorbei über Eschweiler an der Wilhelmshöhe vorbei bis Schönthal zu fahren. Dann wollten wir dort auf den Wanderweg 5a des Eifelvereins einzusteigen und an der Kreuzung mit dem Hauptwanderweg 10a entscheiden, ob wir diesem nach Gürzenich oder dem 5a weiter bis Hürtgen folgen wollten. Um es nicht soo lang werden zu lassen, entschlossen wir uns dann für eine mittlere Variante. Wir nahmen den 10a bis Gürzenich und stiegen hinter Düren wieder auf den Hauptwanderweg X2 des "Vereins Niederrhein" ein. Diesem folgten wir bis zur Sophienhöhe und von dort dann über Jülich und  Körrenzig bis Brachelen. Dort verabschiedete sich Alois dann und wir fuhren die restlichen 10 km dann noch nach Hause.

Um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen machten wir 3 x Rast. Kurz vor der Laufenburg stärkten wir uns mit mitgebrachtem Obst und Riegeln, in Düren überfielen wir eine Bäckerei und zu Beginn des X2 war kollektives Gewichtstuning angesagt.

Insgesamt war es die beabsichtigte Grundlagenausdauer-Tour mit gelegentlichen Trails. Durch die netten Mitfahrer war das Kilometerfressen bei An- und Abfahrt auf ruhigen Asfalt-, Schotter- und Waldwegen durchaus erträglich. Der Mittelteil in der Eifel war von der Strecke her der attraktivste. Der Hauptwanderweg 10a war teilweise durch Waldarbeiten ganz schön schlammig, bot aber im hinteren Teil dadurch auch einen attraktiven Trail, den sich wohl Wanderer beim Umgehen der schlimmsten Schlammstellen geschaffen hatten. Bei der Hinfahrt wehte der Wind uns stramm von vorne ins Gesicht, dafür schob er uns natürlich auf dem Rückweg. Überrascht war ich, dass es am Ende doch knapp 800 Höhenmeter waren. 

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