HK7-20100603_10-44-53Die Heimatkunde 6 "Carbonland light" hatte den Teilnehmern so gut gefallen, dass sie mich überredeten, kurzfristig noch eine weitere Heimatkunde anzubieten. Glücklicherweise hatte ich noch (mindestens) eine in der Schublade, die ich im vorigen Jahr zusammen mit Thomas K. ausgetüftelt hatte. Und so bot ich für Fronleichnam, den 3.6.2010 die Heimatkunde 7 "Trailgewitter" an. Startpunkt war der Venhof in der Nähe von Herkenbosch, kurz hinter der niederländischen Grenze, mitten im Meinweg-Gebiet gelegen. Das Wetter meinte es mal wieder sehr gut mit uns und so konnte ich mich über 18 Anmeldungen freuen. Einige bekannte aber auch wieder einige neue Gesichter waren dabei.

 

Mit einer kleinen Verzögerung ging es dann los. Diesmal führte Thomas K. die Gruppe und ich fotografierte. HK7-20100603_10-35-48Sonst ist es ja eher umgekehrt. Wer Thomas K. kennt, weiß dass er lieber bergauf als bergrunter fährt und so schwenkte er nach einem Trail zum Einrollen direkt auf die 7 Hügel zu, die keine langen aber dafür teilweise um so steilere Anstiege bieten. Danach querten wir über die neue Brücke die Autobahn zu einem weiteren Highlight der Tour. Die Achterbahn, von manchen auch der Hahnenkamm genannt, bietet ca. 2 Kilometer Holy Trail am Stück. Alle, die diesen Trail noch nicht kannten waren begeistert. Am Schluß wurde natürlich wieder gewartet, bis alle zusammen waren. Weiter ging es einen kurzen Abschnitt hauptsächlich auf Schotter- und Waldwegen. Kurz vor Swalmen war aber dann, wie Thomas K. es formulierte "Schluß mit lustig". Eine schöne knifflige Abfahrt leitete ein andauerndes Trailgewitter ein. Ein Highlight war sicherlich der Singeltrail, der sich am Ufer der dort nicht begradigten Schwalm entlangschlängelt. HK7-20100603_10-40-50Es ging teilweise über Holzstege und (ganz) knapp am Wasser vorbei. Das keiner reingefallen ist, war nur der vorsichtigen Fahrweise von allen zuzuschreiben. Mal sehen, wie lange man den Trail noch fahren kann.

Danach wurde alles, was nach Trail aussah mitgenommen und es war viel.... SEHR VIEL. Da kam dann der asphaltierte Weg nach und durch Asenray gerade recht, um wieder etwas zu Kräften zu kommen. Denn am Schluß warteten die schmalen Wege am Golfplatz Herkenbosch und vor allem die am Rande des Elfenmeers auf uns. Dort teilten wir uns dann in 2 Gruppen, damit diese auch alle genießen konnten. Die, die noch einmal so richtig Gas geben wollten, schloßen sich Thomas K. an und der Rest surfte mit mir. 

Roger, ein neuer Mitfahrer meinte zum Schluß, er wäre ziemlich skeptisch gewesen, als in der Ankündigung las, dass die Tour einen Singletrailanteil von 80% haben sollte. Aber wir hätten es ja tatsächlich geschafft. Das hätte er nicht für möglich gehalten. Naja, stellen wir es mal klar! Bei den 80% handelt es sich nicht nur um Singletrails, sondern es waren auch einige Doubletrails dabei. Aber das hat alle Teilnehmer nicht wirklich gestört ;-).

Den GPS-Track, der natürlich wie immer crossfree und nachbearbeitet ist, könnt ihr mit diesem Link runterladen. Ich habe ihn übrigens am Anfang und Ende etwas gekürzt, damit es beim Abbiegen auf die letzten Trails nicht zu Irritationen kommt. Die restlichen Bilder habe zu Google hochgeladen.