6-fotopause_im_Schneegebiet_HerkenboschThomas hat mir einen Bericht zur heutigen Runde geschickt und Werner die Bilder beigesteuert:

Um 10:00 Uhr haben wir (Volker, Werner, Jochen und meine Wenigkeit) uns in Born an der Kirche getroffen.  Jochen, Werner und Volker sind per Rad angereist und waren schon warm.  Ich brauchte ja nur ins Dorf runter zu rollen.  Wir waren uns sehr schnell einig, Werner's "Schneerunde" vom letzten WE nach zu fahren.

Eigentlich wollten wir die super schlammigen Passagen meiden.  Es ist uns nicht geglückt.  Und eigentlich sollte dies die erste Frühlings-Runde werden.  Es hat sich aber noch sehr nach Winter angefühlt.  Beim Start waren es 2°C und gegen Ende der Tour zurück in Born stand das Thermometer auf immer noch bescheidenen 4°C.  Sonne gab es auch nicht richtig aber von oben ist es trocken geblieben.  Insgesamt also schon eine gewaltige Steigerung im Vergleich zu den letzten Wochen.  Die ganze Ecke um den Vennhof lag aber noch dick im Schnee (und darunter war eine ekelige Eisschicht).  Da kamen wieder Erinnerungen an die Swalmentour im Tiefschnee auf ;-)  Wie schon gesagt, Frühlingsgefühle kamen heute (noch) nicht auf.  Trotzdem hatten wir unseren Spass und haben noch "neue" Trails kennen gelernt.  Zur Strecke:

Von Born aus (für mich) zum Warmwerden locker durch die Schwalmauen.  Keine 6km von Born entfernt, hat Werner uns dann einen "neuen" Trail gezeigt.  Und ich dachte bis heute, dass ich mich in der Ecke im Schlaf auskenne :-)  Weiter ging es am Venekotensee vorbei in Richtung Achterbahn.  Auf der Achterbahn war die lockere Runde erstmal unterbrochen.  Am Ende der Achterbahn dann eine kurze Verschnaufpause, bei der uns dann ein Pulk Holländer auf Carbon-HTs zeigte, dass man noch ein bisschen schneller über die Achterbahn fliegen kann ;-)  Weiter ging es über die 7 Hügel.  Von dort konnte ich dann den "neuen" Trail in Richtung Vennhof zeigen.  Um den Vennhof dann alle Trails im Schnee abgeklappert.  Die Waldarbeiter haben hier vor einigen Wochen ziemlichen Schaden angerichtet.  Inzwischen sind die meisten Trails wieder einigermaßen befahrbar.  Am Rothenbach war dann immer noch hier und da Schnee, was dazu geführt hat, dass unser sonst hart gesottener Jochen die kniffelige Passage lieber geschoben hat :-)  An der Dahlheimer Mühle hat sich Jochen dann ausgeklinkt und etwas später auch Volker.  Werner und ich haben dann noch ein bisschen Matsch gesucht und gefunden.  Irgendwann erreicht man an so einem Tag aber den Punkt, wo der Matsch egal ist und man nicht mehr darauf achtet, wo man lang fährt.  Rund um Wegberg hat mir Werner dann noch ein paar Trails in seiner Heimat gezeigt, die für mich alle neu waren.  Von Rickelrath aus musste ich dann alleine nach Hause und ich kenne mich in der Ecke nicht besonders aus :-(  Ich glaube, ich habe mich dann von dem einzigen mir bekannten Trail zurück in Richtung Wegberg verführen lassen.  Wenn ich mir den Track jetzt in Google Earth ansehe, wäre es nur noch ein kurzes Stück entlang der Schwalm nach Niederkrüchten gewesen.  So bin ich komplett zurück nach Wegberg und weil meine Trailkenntnisse nicht reichten über Strasse nach Arsbeck.  Auf Matsch hatte ich sowieso keine Lust mehr und so bin ich mit Rückenwind auf dem Radweg über Niederkrüchten und am Harricksee vorbei zurück nach Hause gerollt.

Laut GPS waren es 83km mit rund 500Hm.  Der Killer heute war aber der schwere Boden und der Schlamm.  Auf jeden Fall war es eine gute Vorbereitung für die CTF in Vlodrop am 28.02.  Es wird zwar der letzte Tag in diesem miesen Februar sein, aber vielleicht kann man dann schon von einer echten Frühlingsrunde sprechen.  Heute war es nur Frühling "on the rocks".