Schneehalde-2010-02-14_10-18-54_Der Titel sagt eigentlich schon alles. Nach ca. 2 Monaten Bike-Untätigkeit aus diversen Gründen, hielt ich es heute nicht mehr aus. Ich verabredete mich mit Guido und Manuel, um gaaanz locker ein entspanntes Ründchen zu drehen. Über Nacht hatte Frau Holle abermals nachgelegt und alles nochmals mit einer dicken Puderzucker-Schicht überzogen. Um es vorwegzunehmen: Schon nach kurzer Zeit wusste ich, was ich in den vergangenen Wochen vermisst habe. Aber der Reihe nach. Schneehalde-2010-02-14_10-42-48_Schneehalde-2010-02-14_10-51-01_Wir hatten uns vorgenommen, mal zu prüfen, wie es sich denn mit einer dicken Schneeschicht auf den jahrelang bekannten Trails rund um und auf  der Halde Altmyhl/Ratheim anfühlt. Es war ein einmaliges Erlebnis. Wir mussten zwar mehrmals vom Rad, weil man einfach nicht erkennen konnte, ob es Spurrillen unter dem Schnee gab oder der Verlauf der Trails nicht mehr so genau zu erkennen war, aber wir haben es sogar geschafft, dass keiner im Schnee gelandet ist. Mit unseren dicken Stollenreifen hatten wir natürlich auch einen Supergrip. Steile Anstiege waren aber auch damit nicht machbar. Das Highlight folgte dann zum Schluß. Guido beantwortete meine Frage, ob wir denn jetzt noch weiter die Trails im Wald verfolgen sollten oder mal den Uphill zur Haldenspitze wagen sollten mit einem ganz klaren "Du weisst doch, dass ich lieber berghoch fahre." Das Verhältnis zwischen Fahren und Schieben dürfte dann oben bei ca. 50:50 gelegen haben. Von (Ab-)Rutsch-Partien bis zu so hohen Schneeverwehungen, dass unsere Bikes ohne Stütze stehen blieben war alles dabei. Danach noch der Eiertanz beim Downhill und schließlich wieder am Fuß der Halde angekommen. Wir waren uns einig, heute Spaß hoch drei gehabt zu haben. Ich kann jedem nur raten, es mal mit einer Schneetour zu probieren. Lest bitte unter meiner Diashow weiter. Auch Thomas K. war unterwegs und hat seinen Bericht mit Bildern verschönt.

 


Made with Slideshow Embed Tool

Hallo Reinhard, ich war fleißig und habe jede Menge Bilder von der Seenrunde mitgebracht. Es war eine super Runde mit etwas über 70km für die ich 4 1/2 Stunden gebraucht habe. Hauptsächlich über Forstautobahnen. Aber an ausgesuchten Stellen bin ich auch einige Trails gefahren und habe mich natürlich prompt bei einer Abfahrt an dem Höhenzug zwischen Hinsbeck und Herongen an einer verdeckten Wurzel hingelegt. Zum Glück bei Schrittgeschwindigkeit aber das Vorderrad war sofort weg. Hier die Bilder:

{besps}berichte/2010-02-14-Seenrunde{/besps}