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MMM2-2009-2009-09-20 09-43-29Eigentlich wollte ich ja in diesem Jahr keine MMM (MTB-Heinsberg Mega Miler) durchführen, aber die Jungs hatten so lange gequängelt, bis ich nicht mehr anders konnte. In den Vorjahren kam eine der in Frage kommenden MMMs aus diversen Gründen nicht in Frage und so entschloß ich mich, die als 2. MMM 2009 zu fahren.

Es sollte von Dremmen aus die Rur bis hinter Jülich und dann durch das ehemalige Tagebau-Gebiet an der neuen Inde, die vor einiger Zeit wegen weiterer Abgrabungen komplett verlegt wurde, vorbei bis zu den Trails im Meroder Wald gehen. Dann einige Zehn-Kilometer durch die ersten Ausläufer der Eifel und zurück wieder am Blausteinsee vorbei, der übrigens auch durch die Abgrabung entstanden ist, zurück.

Zu siebt ging es früh in Dremmen los. Wir hatten ja  schließlich vor, eine Runde weit jenseits der 100 Kilometer zu absolvieren. In Linnich und in Jülich stießen insgesamt noch weitere 5 Biker zu unserer Gruppe. So hatten wir das Dutzend voll und wir konnten komplett den für alle unbekannten Singeltrail im Indetal erkunden. Weiter ging es ein paar Kilometer über Schotter, bis wir wieder auf die Indetrails einschwenken konnten. Durch Inden und Langerwehe hindurch erreichten wir dann den Meroder Wald. Die Trails dort, vor allem bei dem derzeit trockenen Wetter sind schlicht der Hammer. Wurzeldurchsetzt und handtuchbreit und gefühlt meist ansteigend kosteten sie uns einiges an Körnern. Leider haben wir wohl einmal in dem ganzen Irrgarten einen Abzweig verpasst und sind so wieder an einer Stelle gelandet, wo wir bereits waren. War also diesmal nix mit crossfree :-(. Nach einem kurzen (oder auch etwas längeren Blick) MMM2-2009-2009-09-20 10-07-02auf die Karten in unseren GPS-Geräten hatten wir aber den weiteren Verlauf wieder im Griff und konnten uns meist über Wald-Schotterwege mit einigen Singeltrails weiter Richtung Heistern kämpfen. Noch ein kleines Waldstück hoch und schon hatten wir die Wilhelmshöhe, eine Halde bei Eschweiler erreicht. Dort lief es so gut, dass Sebastian am Ende darauf hinwies, dass "es für die Geschwindigkeit eigentlich nicht genug bergab ging".

in Weisweiler war dann nach ca. 90 Kilometern an einer Tankstelle Essen- und Trinken-Fassen angesagt. Für manche wurde es auch höchste Zeit, die Zunge klebte ihnen schon am Gaumen. Die Aussicht darauf, dass es ab jetzt tendenziell abwärts ging, ließ uns trotz auf Nord gedrehten Gegenwind mit einem Schnitt von ca. 25 kmh Richtung Heimat jagen. Vielleicht war es aber auch die Aussicht auf ein leckeres kühles Eis beim ortsansässigen Italiener. Nach 115 sonnigen Kilometern hatten wir uns das auch redlich verdient. Ein toller Biketag war zu Ende. Oder wie Manuel, einer unserer jüngeren Hüpfer es formuliert: "War ne coole Tour mit super Typen, aber mann, bin ich platt." Ich denke, er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Alle Bilder wie immer bei Google . Eine kleine Auswahl findet ihr unter diesem Abschnitt. Den Track gibt es heute nicht, weil er leider nicht crossfree ist (man hat ja schließlich bestimmte Qualitätsansprüche ;-) ).

 

 

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