Bikelifting-075Wann? Sonntag, den 11. August 2013

Wo? Im Limburgse Heuvelland (Limburgischen Hügelland)

Start und Ziel? Eygelshoven, St. Janstraat (an der Kirche)

Teilnehmer? 1 Frau (Simone) und 5 Männer (Christoph, Joe, Manuel, Thomas und ich)

 

Bikelifting-028Soweit die Eckdaten. Bei schönstem, nicht zu warmem und auch nicht zu kalten Sommerwetter hatten wir uns früh um 8.30 verabredet. Zum Warmfahren nutzen wir nach ein paar hundert Meter Asphalt die schönen Trails in Eygelshoven und hinter Schloß Erenstein, zum Warmquatschen die folgenden Asphalt- und Schotterkilometer. Ab Schneeberg gingen die Wertungsprüfungen dann los. Zuerst mit einem knackigen Downill und dann auf einem leicht abfallenden kilometerlangen Wiesentrail runter zum Rijksweg. Bereits in der Abfahrt konnten wir feststellen, dass der Veranstalter einige kleine fiese Gemeinheiten eingebaut hatte. So in diesem Fall ein Stück zugewucherten Trail mit im Weg hängenden Brombeerranken, die blutige Wunden rissen, falls man ihnen nicht rechtzeitig auswich. Danach hoch nach Vijlen, wo wir intensiv nach dem Einstieg zur ersten Bike-Lifting-Wertung suchten, um letztendlich festzustellen, dass wir fast durch den Vorgarten eines Hauses mussten. Manuel versorgte uns vor dem ersten Lifting noch mit kurzen Instruktionen wie man sein Bike am kräfteschonensten hebt. O-Ton: "linke Hand an die Gabel, rechte oberhalb des Dämpfers ....und vor allem Arme durchstrecken". Der Weg zur nächsten Prüfung führte über eine Wiese auf der sich eine (1!) Kuh am Rand des Trails lümmelte. Warum die Veranstalter die Kuh auf der Wiese drapiert hatten, wurde uns beim 2. Bikelifting bewusst. Christoph hatte nicht aufgepasst und war mitten durch einen Fladen gerollt. Unter erschwerten Bedingung musste er die 2. Prüfung absolvieren. 

Bikelifting-066Mittlerweile hatten wir aber alle raus, worauf man besonders achten musste und so folgte Wertungsprüfung auf Wertungsprüfung mal über Drehkreuze, mal über hölzerne Hindernisse ohne dass sich bei den Männern ein klarer Favorit herauskristallisierte. Sowohl in der A- (Bikegewicht im Verhältnis zum Körpergewicht) wie in der B-Note (künstlerischer Wert) gab es keine signifikanten Unterschiede. Mangels Konkurrentinnen stand der Sieger bei den weiblichen Teilnehmerinnen ja von vornherein fest. Auch die Sektionen zwischen den Wertungsprüfungen waren mittlerweile mehr schön als schwer. Bis auf eine. Der Weg führte doch tatsächlich mitten zwischen einer Herde ruhender Rindviecher hindurch. Da hatte der eine oder andere Teilnehmer doch mehr Respekt als Mut. Dagegen waren die Hindernisse zwischen den noch folgenden Sektionen wie Rennradler (von denen übrigens an diesem Tag Schwärme unterwegs waren), Autofahrer, die versuchten uns in den Graben zu schubsen oder plötzlich in den Weg springende Treppen doch ein Klacks. Schließlich lag der Wettbewerb hinter uns. Manchem Teilnehmer drohte morgiger Muskelkater in den Armen. Ein Sieger konnte nicht gefunden werden und so rollten wir zum Schluß noch über einige schöne Trails an Snowworld vorbei wieder Eygelshoven entgegen.

Den Track möchte ich heute nicht zur Verfügung stellen, weil wir uns einige Male nicht sicher waren, ob Biken dort überhaupt erlaubt war. Dafür könnt ihr euch an den Bildern sattsehen.

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