Windraak-2012-11-01_10-37-12-0060sFür heute, den 1. 11.2012, Allerheiligen, war ein typischer Novembermorgen bis max. 10 Grad vorhergesagt. Bis mittags sollte es trocken bleiben und ab dann regnen. Einige von uns wollten den Morgen nutzen, um ein paar Stunden frische Luft zu tanken. Was sollten wir diesmal unter unsere Stollenreifen nehmen? Wir entschieden uns, mal die seit ca. 1 Jahr neu ausgeschilderte Mountainbike-Route Windraak in der Nähe von Sittard-Geleen kurz hinter der Grenze zu testen.

 

Windraak-2012-11-01_11-08-45-0067s8 Biker trafen sich früh um 8.30 Uhr am Kahnweiher in Gangelt. Durch den Beginn des Heuvelands erreichten wir kurz hinter Doenrade die Route. Sie beginnt von dort mit einem Wiesentrail, ehe ein knackiger Anstieg folgt. Weiter geht es über ein paar schöne Wiesentrails, ehe es zum ersten Mal hoch nach Windraak geht. An Munstergeleen vorbei steuerten wir dann über einen schönen, ansteigenden Hohlweg den Danikerbos an. Dort folgte auf einen schönen Downhill dann ein ziemlich anstrengender Uphill, der sich gerade ohne irgendwelche Kurven nach oben zieht. Den Stammenderbos streiften wir leider nur am Rand. Die schönen Trails dort haben die Planer komplett außen vor gelassen. Nach Unterquerung der Autobahn folgte ein Stück über Schotterwege, dessen letzte Schleife Richtung Neerbeek wir übereinstimmend raus lassen und direkt den Hohlweg-Uphill im Vrouwenbos, der die letzten Meter ziemlich steil ist, ansteuern würden. Danach folgte wieder ein Stück über Schotterwege, ehe es einen sehr schönen Hohlweg-Downhill wieder runter zur Autobahn ging. Nach deren Überquerung mußten wir leider wieder den Stammenderbos links liegen lassen. Hoch nach Puth führte dann wieder ein längerer Anstieg, der sogar so lang ist, dass man tatsächlich sogar seinen individuellen Rhytmus finden kann. Die Schleife um und durch Puth könnte man sich unserer Meinung nach wieder sparen. Hinter Puth beginnt dann das Finale Fourioso. An einem kleinen Waldstück vorbei schlängelte sich ein schöner Singletrail ehe es durch eine seifige Wiese zum 2. Mal wieder hoch nach Windraak geht. Kurz hinter Windraak haben wir dann die Route wieder verlassen und uns Richtung Gangelt orientiert. Nachdem unterwegs schon das eine oder andere Tröpfchen vom Himmel gefallen war, begann es jetzt, etwas stärker zu regnen. Aber wir hatten ja nur noch ca. 10 Kilometer "tendenziell fallend" vor uns. Über Douvergenhout und Schinveld erreichten wir dann schließlich wieder den Parkplatz am Kahnweiher. Dass die Trails durch den Regen etwas matschiger war, kann man an unseren Hosen und meinem Bike erkennen.

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Windraak-2012-11-01_11-32-56-0070sFazit: Die richtige Runde von der Länge und den Höhenmetern her für einen November-Tag. Für Joe waren die knapp 60 Kilometer natürlich zu kurz. Er war 40 Kilometer mit dem Bike angereist und fuhr die auch wieder zurück. Mit seinem neuen 29er sicherlich ein Kinderspiel, noch mal 80 Kilometer draufzupacken, denn ein 29iger rollt ja eigentlich ganz von alleine ;-). Trotzdem, Hut ab, Joe. Ich hoffe, du bist heil und wohlbehalten wieder in Overhetfeld angekommen. Die MTB-Route Windraak ist insgesamt zu empfehlen, wenn auch manche Streckenführungen verbesserungswürdig sind. Die Beschilderung war, soweit ich das feststellen konnte, komplett, wir hatten aber auch den Track auf unseren GPS-Geräten. Fahrtechnisch gibt es nur wenige Herausforderungen. Durch das ständige Auf und Ab ist sie aber konditionell eher fordernd. Besonders gefallen haben mir die Wiesentrails und die stellenweise schönen Weitblicke. Alle Bilder könnt ihr euch hier ansehen

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