Dhuenn-2012-04-04_10-35-27Ich hatte mit Sven (Campana-Radsport) vereinbart, dass ich ihm nach 25 Fahrstunden mein neues Bike, das Scott Spark, zur 1. Inspektion bringe. Heute hatte ich Urlaub und nutzte die Gelegenheit, um 2 Bikes ins Auto zu packen. Das Spark, um es zur Inspektion bei Sven zu lassen (naja, die 25 Fahrstunden waren deutlich überschritten) und das Canyon, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Ich hatte mir bei GPSies.com die "kleine Dhuenntalsperrenrunde" runtergeladen. Außerdem hatte mir bei meiner Proberunde mit dem 29er im Herbst besonders der Abschnitt ab Dabringhausen äusserst gut gefallen und den wollte ich noch mal fahren.

Also kombinierte ich den runtergeladenen Track mit meinem aus dem Herbst 2011 zu einer neuen Runde. Und wie ihr mich kennt, wollte ich das Ganze dann auch noch crossfree (also ohne Kreuzungen oder doppelt befahrene Streckenteile) hinbekommen. Und als I-Tüpfelchen wollte ich dann auch noch die letzten Höhenmeter wieder hinauf nach Burscheid sparen. Das habe ich auch hinbekommen. Naja, zumindest auf der Karte. Dhuenn-2012-04-04_12-38-43Die Realität hat mir dann gezeigt, dass ich mich dabei dick verplant hatte. Ich hatte vor, den Trail entlang der Linnefe kurz bevor er wieder auf den Hinweg stieß, zu verlassen und dann rechts abzubiegen. Die Höhenmeterangabe auf der Karte zeigte mir, dass ich dann eigentlich nur noch zwischendurch ein paar wenige Höhenmeter zu sammeln hatte und somit ca. die letzten 10 Kilometer gemächlich rollen konnte. Tja "eigentlich"! Da hatte ich mich aber ziemlich dick vertan. Die letzten 10 Kilometer hatten noch ca. 300 Höhenmeter! Dazu kam dann, dass gerade dieses Teilstück durch den stärkeren Regen, der nach ca. 1 Stunde Fahrzeit einsetzte, auch noch ziemlich verschlammt war. Und auch bei der Streckenwahl hatte ich wohl fett ins Klo gegriffen. Auf einem Teilstück war ein Pfad für Reiter frisch angelegt und mit so einem komischen Sand-/Lehmgemisch belegt worden. Die Pampe klebt wie dicker Sirup. Dazu ging es auch noch fett bergauf. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie ich den Berg hochgeschlingert bin und wie das Bike oben aussah.

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Insgesamt war die Runde bis Dabringhausen (so in etwa nach Umrundung der Dhünntalsperre) eher entspannend auf schönen Waldwegen mit ab und zu einem Singletrail dazwischen. Den Streckenteil ab Dabringhausen bis zum "Abzweig, um Höhenmeter zu sparen"  würde ich als "Holy Trail" bezeichnen, für den sich alleine die Anreise lohnt. Sehr flowig, immer fahrbar und leicht abfallend. Ich denke die Bilder bringen das rüber.  Und der setzt sich ja noch fort. Den Teil entlang der Dhünn runter hatte ich ja "weggeplant", da ich unbedingt crossfree fahren wollte. Nächstes Mal sch... ich auf "crossfree".   

So und jetzt wisst ihr, warum ich diesen Bericht so getitelt habe und es sich nicht um einen Rechtschreibfehler handelt. Übrigens, Burscheid ist von Heinsberg aus in etwas 1 Stunde Autobahnfahrt zu erreichen, also in etwa genauso schnell wie die Trails im Aachener Wald oder der Startpunkt zur Runde vom vorigen Donnerstag "2012-03-29-Baelen-Auftakt". Den Track gibt es aus nachvollziehbaren Gründen diesmal nicht zum Download. Dafür aber einige schöne Bilder.

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