Heimatkunde4-2008-09-28 12-47-21

Update 29.08.2019: Track den aktuellen Streckenverhältnissen angepasst.
Das Posting dazu im MTB-Heinsberg - Forum mit diesem Link ansehen.

Mannomann, hätte ich nur gewußt, als ich den Termin für die Heimatkunde 4-Tour einstellte, dass es solch ein Groß-Event wird. Dann hätte ich mich vorab schon seelisch und moralisch drauf einstellen können. Sage und schreibe 28 Biker trafen sich bei feinstem Altweibersommer-Sonnenschein.

 

 

Die Einladung sah so aus:

Heute bin ich mit Alois, 2x Markus und Oliver ein feines Ründchen gefahren. Die Trails sind ja derzeit einfach nur genial. Knochentrocken, schön eingefahren und Gestrüpp und Dornen sind auf dem Rückmarsch. Alois hat es so gut gefallen, dass er gefragt hat, ob ich am nächsten Sonntag die gleiche Tour nicht noch mal fahren kann. Er möchte dann seine Velosophen aus dem Bergischen einladen, die tollen Trails bei uns kennenzulernen. Die Runde, die wir gefahren sind, ist....
.....die geplante Heimatkunde 4-Runde.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Trails nächsten Sonntag immer noch so gut sind, ist hoch. Deswegen die Einladung an alle für den 28. September 2008, 10:00 Uhr Treff Dalheimer Mühle.

Dass das Wetter dann immer noch so hervorragend war wie am vergangenen Sonntag passte uns natürlich sehr gut in den Kram. Bei so einem breiten Biker-Spektrum musste ich mir natürlich überlegen, wie ich es hinbekomme, dass die Truppe immer wieder zusammenfindet und auch wirklich wieder gemeinsam am Ziel ankommt. Ich hatte den Track so gestaltet, dass er aus einer Aneinanderreihung von (möglichst wurzeligen) Singletrails besteht. Dazwischen gab es immer kurze "Überführungsstücke". Die Schnellsten warteten also am Ende des jeweiligen Trails auf die Langsameren, dann fuhren wir zum nächsten Singletrail, dort dann das gleiche Spiel wieder und dann fuhren wir ....

Los ging's um 10 Uhr direkt mit einer der Mutproben aus dem Regiontrack "Rosenthaler Schweiz" . Danach kletterten wir ein kurzes Stück um genügend Anlauf zum Wurzeltrail, der am Rosenthaler Campingplatz endet, zu haben. Als nächstes folgten wir den Trails rund um den Birgelener Hügel mit den Wurzelstufen, orientierten uns dann Richtung Jugendzeltplatz und flogen den Wurzeldownhill zum Birgelener Pützchen runter. Dort stießen wir dann auf die Gruppe von Alois, die von Keyenberg aus angereist waren. Gemeinsam ließen wir dann natürlich nicht den flowigen Downhill rechterhand aus und absolvierten einen kurzen, aber knackigen Uphill zum Wassenberger Friedhof. Oben angekommen wählten die Mutigen eine kurze, knifflige Sandabfahrt, während die Vorsichtigen die Serpentinen runter nach "Alt-Holland" rollten. Wir querten die B221, um danach im Wassenberger Wald uns "up and down" über viele Trails Richtung Wassenberg-Unterstadt zu orientieren. Danach hieß es zuerst einmal wieder Kräfte sammeln. 

Über ruhige Feld- und Waldwege an der ehemaligen Kohlenwäsche vorbei erreichten wir dann die Halde in Altmyhl.  Wir konnten dem Lockruf der Halde nicht widerstehen und fanden uns kurze Zeit später oben wieder. Jetzt begann wieder ein Abschnitt mit vielen, vielen Trails, der schließlich in Gerderath endete. Auf dem Zwischenstück über den ehemaligen Flugplatz zurück Richtung Dalheimer Mühle hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit, mit dem ein oder anderen ein paar persönliche Worte zu wechseln. Rund um die Naturschutzstation Haus Wildenrath begann dann wieder ein kilometerlanger teils wurzeliger Trail, der auch entlang des Schaagbachs mal die  eine oder andere technische Herausforderung stellte. 

Auf der Arsbecker Bahn angekommen, sammelten wir uns dann zuerst mal wieder. Die Dalheimer Mühle war nicht mehr weit. Das Finale konnte beginnen. Zuerst ein Uphill, um Anlauf zu nehmen, dann ein kurzes Stück ebener breiter Sandweg, ehe es über leicht abfallende Strecke durch einen Buchenwald zu einem kurzen Downhill-Stück in einem Hohlweg ging. Dann noch mal kurz über einen Singletrail klettern und dann einfach nur noch runterfliegen lassen zur Dalheimer Mühle. 

Ca. 35 Kilometer feinste Trails lagen hinter uns. Die meisten Bikerinnen und Biker waren zwar müde, aber hatten trotzdem jeden Meter genoßen. Nur die Extrembiker aus der Loisl-Truppe hatten noch nicht genug erlebt und machten sich unter Führung von Loisl auf, um noch weitere Trails zu erkunden und danach nach Keyenberg zurückzukehren. Dabei führte ich sie quasi als Zugabe auf besonderen Wunsch von einigen, die ihn kannten, noch zum Rothenbach-Trail.  Danach trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit Markus zurück nach Dremmen. Wir hatten am Ende ca. 72 Kilometer auf dem Tacho. So wie ich hörte, wurde den Loisl-Jungs und Mädels nach ihrer Rückkehr noch jeweils ein halbes Schwein auf Toast und Tass Kaff serviert. Ich war mit meinem großen Teller Nudeln mit Sauerbraten aber auch sehr zufrieden.

Mein Fazit "Wieder mal eine tolle Tour mit einer sehr sympathischen Gruppe in unserem schönen MTB-Revier". Mein spezieller Dank gilt Magic-Bernd für seine Bereitschaft, diesmal Kamerabiker zu sein. Dass er das sehr gut gemacht hat, könnt ihr euch in der Galerie ansehen.  Außerdem an "Mountainmuffin" Guido und "Wachtendonker" Michael für ihre Bereitschaft die Gruppe nach hinten abzusichern. So hatte ich immer das beruhigende Gefühl, dass niemand aus der Riesengruppe verlorengehen konnte. 

Mal sehen, wohin uns die nächste Heimatkunde-Tour führt. 

Den Track zur Heimatkunde 4 "Die Wurzeltrails" könnt ihr hier runterladen:

Dateien:
Erstelldatum: 26.09.2008
Länge in km: 34
Höhenmeter ca.: 450
empfohlene Fahrtrichtung: gegen Uhrzeigersinn
Downloads: 412

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Track aktualisiert am 29.08.2019