2017 12 26 Haelen 03

 

Diesmal das Fazit direkt zu Anfang: Allen, die heute nicht bei der CTF im Leudal mit dem Weihnachtsmann biken konnten, dürfen wir (Frank, Franz-Josef, Uwe und ich) sagen: "Ihr habt was verpasst."
Pünktlich beim Start um 9.00 Uhr hörte es auf zu regnen, später kam sogar kurz mal die Sonne raus. Die Trails waren nur an wenigen Stellen schlammig. Die Strecke führte zum großen Teil durch Wald und Heide ohne große Höhenunterschiede (knapp 300 Höhenmeter auf 42km) und enthielt viele Singletrails.

Zur Pausenverpflegung konnten wir aus Rosinenbrötchen, belgischen Waffeln, Trockenkuchen und Bananen wählen. Bei den Getränken hatten wir kalte Iso-Getränke, heißem Tee oder Brühe zur Auswahl. Und am Ziel konnten gab es noch ein Kaltgetränk, einen Kaffee oder eine Suppe. Und das alles für 5 € Startgebühr.


Besonderheiten? Ja, die gab es auch. Weil die Trails so super flowig zu befahren waren, packte mich nach ca. einem Drittel der Strecke die Raselust. Aber nur Uwe hatte Lust mitzurasen. Weil ich ja mit dem Motor-Bike unterwegs war, hat mich das an ein sogenanntes "Steher-Rennen" auf der Radrennbahn erinnert. Habt ihr sicher schon mal gesehen. Ein Motorrad fährt vorne und hinten dran hängt der Bahnfahrer und versucht dranzubleiben. Der Unterschied zu diesem Gespann lag nur in der Tatsache, dass es auch für mich ganz schön anstrengend war. Aber Daumen hoch für Uwe. Er meinte, das wäre wie ein Rennen gewesen, nur dass er nicht drauf vorbereitet gewesen wäre. Ich habe mal spaßeshalber unseren Schnitt den letzten 24 Kilometern ermittelt. Der lag bei 20 km/h und jeder Mountainbiker weiß, was es bedeutet, diesen Schnitt auf verwinkelten Trails mit abbremsen, antreten, beschleunigen, abbremsen usw. zu erzielen. Deshalb nochmal meine Hochachtung, Uwe.
Das einzig Negative war, dass wir diesmal keinen Biker mit Nikolausmütze gesehen haben, aber das war angesichts des gelungenen Vormittags zu verschmerzen.

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Ich habe den GPS-Track zur heutigen Tour zum Runterladen bei GPSies gespeichert, muss euch aber warnen. Wer nachfahren möchte, sollte sich auf Verfahrer einstellen, denn die 42 Kilometer haben die Macher auf eine Fläche von 3,5 x 4,5km gequetscht. Da bleibt es nicht aus, dass die Wege auch schon mal ganz kurz aneinander vorbeilaufen. Also immer schön groß reinzoomen. Es ist fast schon unglaublich, dass sie es geschafft haben, den Track crossfree zu bekommen.
Und hier geht's zum Track: https://www.gpsies.com/map.do?fileId=umjdejuorbtxnhtt

Die Fotos (beim Klick auf ein Foto öffnet sich eine größere Ansicht).