Die Sache mit der Fähre...

Die andere Fraktion der Truppe (Achim, Hubert, Jörg, Mario und ich, Reinhard)hatte sich für die Toertocht in Reuver entschieden. Eigentlich hatte ich gedacht, von mir in Heinsberg aus, in etwa 30 Minuten in Reuver zu sein. Ja, eigentlich .... Denn die Niederländer hatten die rechtsmaasige N271 komplett gesperrt und leiteten den Verkehr über die linksmaasige N273 um. Das war ja noch so gerade zu verkraften, nur irgendwann dachte ich "Du musst doch eigentlich langsam in Höhe von Reuver sein und mal rechts abbiegen." Das tat ich dann auch in Kessel, einem kleinen Dörfchen, weil ich da ein Hinweisschild auf die touristische Maas-Schwalm-Nette-Autoroute endtdeckte. Nach einiger Kurverei durch den Ort sah ich plötzlich Autos mit Bikes am Ufer der Maas stehen. Da konnte ich ja eigentlich nicht falsch sein. Also stellte ich mich mit in die Reihe und wartete. Kurze Zeit später kam tatsächlich eine Fähre und alle Autos rollten drauf. Zwischenzeitlich war schon 1 Stunde vergangen und die vereinbarte Treffpunkt-Zeit erreicht. Jörg wurde angerufen: "Wo bist du?" (soll übrigens die häufigste Frage beim Mobil-Telefonieren sein). "Ich kurve hier wegen der Scheiß-Umleitung durch den Ort und kann den Treffpunkt nicht finden." (Jörg, wie man ihn kennt und liebt ;-)) Und schon war die Verbindung auch noch unterbrochen. Endlich kam die Fähre am anderen Ufer an und alle Autos gaben Gas. Kurze Zeit später erreichte ich den Treffpunkt und begann mein Bike auszuladen. Dann kam endlich auch Jörg. Er hatte tatsächlich den Treff endlich gefunden. Die anderen kannten anscheinend einige Schleichwege und warteten schon auf uns. Dann konnte es endlich losgehen. Anfänglich durch einige schöne Singletrails rund um den Centerpark Lommerberge, dann im Mittelteil über sehr schlammige und rutschige Feldwege und über Asfalt und zum Schluß durch den Diergardtschen Wald bei Brüggen und den Brachterwald mit einigen knackigen Anstiegen und Singletrails. Alles in allem aber keine Tour, die die lange Anfahrtzeit mit dem Auto gerechfertigt hätte. Zurück bin ich dann übrigens fast bis Venlo gefahren und dann über Kaldenkirchen die B221 (ebenfalls ca. 1 Stunde).