dscf0030Mein Bericht vom Event:
ich habe mich hier in Heinsberg bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Roetgen zum Treffpunkt gemacht. Auf dem weiteren Weg nach Rohren wurde es dann verflixt nebelig und es blieb auch so in der ersten Stunde der Tour.

 

Danach klarte es dann aber auf und die Sonne wärmte uns nicht nur sporadisch. Manni vom MTB-Guide-Eifel sammelte am Treffpunkt in Rohren ca. 10 Biker ein, zu denen sich in Monschau noch mal ca. 10 gesellten. Dann führte Manni uns über tolle, oft wurzelige Trails und Pfade ca. 50km nach Spa. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir 2 Teilstücke. Einmal ein Schotterweg, der sich am Lauf der Warche orientierte und einige Bachdurchfahrten enthielt,dscf0007und ein steiler Uphill und ein darauf folgender, technisch äusserst anspruchsvoller Trail der quer zum Hang hoch über Malmedy verlief. So wie man mir sagte, war das wohl ein Teilstück des MTB-Rennens in Malmedy im vorigen Jahr. Einfach Klasse.
Nach ca. 3,5 Stunden kamen wir dann rechtzeitig zur Siegerehrung des Damen-Rennens in Spa an. Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen zum Rasten, denn bis zum Start des Herren-Rennens dauerte es noch etwas. RPO35 und ich hatte uns einen spektakulären Wiesentrails zum Zusehen ausgesucht und wurden auch nicht in unseren Erwartungen enttäuscht. Nicht wenige Biker stiegen kopfüber über den Lenker ab. Aber passiert ist nichts, der Schlamm war weich . dscf0022Nachher haben wir uns noch auf der Zielgraden postiert und dort den Schluß des Rennens abgewartet.

Danach ging's zurück und da die Zeit schon fortgeschritten war, hatte unser Guide einen nicht ganz so anspruchsvollen aber trotzdem schönen Weg zurück ausgetüftelt. Ca. 20km vor dem Ziel zogen dann doch noch dunkle Wolken auf und kurze Zeit später öffnete der Himmel seine Pforten. Die Rückfahrt, die Rur runter durch strömenden Regen wird mir noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben. Mit 35 - 40 kmh ohne Brille (die war dermaßen beschlagen, dass ich überhaupt nichts mehr sah), der Dreck und der Regen peitschten ins Gesicht im Blindflug (weil ohne Brille) den Schotterweg runter. Das war was wie Geisterbahn und Achterbahnfahrt zusammen

Völlig durchnässt kamen wir schließlich wieder um ca. 19.00 Uhr in Rohren an und waren froh, dort in trockene Klamotten schlüpfen zu können. Insgesamt waren es ca. 90km mit gut 1.500 Höhenmetern. Zuhause dann eine Riesenportion Nudeln reingehauen, noch in Ruhe ein Bier getrunken und dann ab auf die Couch.

Fazit: eine tolle Tour für die es sich gelohnt hat, einen ganzen Sonntag zu opfern. Ich empfehle euch, wenn Manni nochmal eine Tour anbietet, solltet ihr euch eintragen. Tolle Gegend, tolle Trails und tolles Guiding. Danke Manni.


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