Andreas alias "Dosenfutter" fährt erst ein paar Wochen in unserer Gruppe mit. Er wohnt in Baal. In seinem Heimatrevier kennt er sich natürlich sehr gut aus und so hatte er die Idee, einen Regiontrack "Rund um Baal" zu entwerfen. Den Track sandte er mir zur Begutachtung, Überprüfung und ggf. Optimierung zu. Bis auf ein paar kleine Anpassungen ist er jetzt fertig konzipiert. Wir wollten ihn heute durch eine kleine Gruppe mal probefahren lassen und ihn euch dann hier zum Nachfahren vorstellen. So trafen sich heute am 1. November einige Biker an der Rurbrücke in Hilfarth. Dabei kam uns natürlich die Tatsache entgegen, dassefallen, dass der November dachte, er wäre ein August. Bis zu 20 Grad und purer Sonnenschein waren vorhergesagt. Da wollte natürlich der Track und auch die Mitfahrer nicht zurückstehen und strahlten in Vorfreude auf einen schönen Bike-Vormittag mit der Sonne um die Wette. Die Nachfreude könnt ihr in den Kommentaren auf Facebook nachlesen. 

Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Wir stiegen in Doveren in den Regiontrack ein (der Track bei GPSies beginnt am Bahnhof Baal). Durch das Narzissenwäldchen, das sich leider erst im Frühjahr in seiner ganzen Pracht zeigt, orientierten wir uns Richtung Bahnhof Baal. Ab dort verläuft eine alte stillgelegte Bahnlinie, deren Trasse mittlerweile als Radweg genutzt wird, bis Rurich. Kurz vor Rurich bogen wir links ab und gewannen über Feldwege einige Höhenmeter, die wir dann Richtung Gut Nierfeld in einer schnellen Abfahrt wieder vernichteten. Auf den Railtrails im Dreieck zwischen Gut Nierfeld, Gut Haberg und dem Helenenhof  konnten wir die Kuh fliegen lassen und das Angebot nahmen wir natürlich gerne an. Die Bahnlinie konnten wir dann in Tenholt überqueren. An den Schienen entlang führte ein schöner Wiesentrail uns dann in das Wäldchen bei Granterath. Dort gibt es einige versteckte Wald- und Wiesentrails ohne viel Höhenmeter, aber trotzdem schön. Nachdem wir dort alle Möglichkeiten ausgeschöpft hatten, orientierten wir uns Richtung Hetzerath und konnten auf den dorthin führenden Feldwegen mal das eine oder andere Schwätzchen halten. Im Doverener Wald brauchten wir den Atem dann eher, um die kurzen aber dafür umso steileren Uphills zu bewältigen. Da wo es raufgeht, geht es natürlich auch wieder runter und die dortigen Downhills machten allen richtig Spaß. Zum Schluß noch durch die Randgebiete von Doveren und wir hatten den Einstieg wieder erreicht. Gut 20 sehr abwechslungsreiche Kilometer bescherten uns tatsächlich einen wunderschönen Bike-Vormittag. Der November kann eigentlich jedes Jahr meinen, dass er ein August ist. Übrigens, die Bildbeschreibung bekommt ihr, wenn ihr mit der Maus über das Bild fahrt.

Anschließend entschieden wir, dass es noch zu früh zum NachHauseFahren sei. Wir fuhren an der Rur entlang noch bis zur Halde Altmyhl und hatten dort auch noch eine Menge Spaß. Die meisten wählten dort den Downhill Richtung Gerderath. Andy hat das sehr schön mit seiner GoPro dokumentiert. Auch einige der obigen Bilder stammen von ihm. Vielen Dank an ihn für die Fotos und Andreas für das Austüfteln des Tracks.

Den Track könnt ihr euch wie immer bei GPSies runterladen. Viel Spaß.